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Durch Seine Wunden sind wir geheilt
© Asher Intrater, Januar 2002

1. Nachdenken ber das Kreuz

Jeschua (Jesus) starb nicht nur am Kreuz, Er litt auch während der Zeit vor Seiner Kreuzigung. Er wurde verraten und lächerlich gemacht (durch diejenigen die Er liebte). Er wurde ausgezogen und bespuckt (so als würde Er missbraucht werden). Er wurde geschlagen und geschnitten (bis Er blutete).

Durch Seinen Tod am Kreuz, sind unsere Sünden vergeben. Durch Sein Leiden vor der Kreuzigung, empfangen wir die Kraft durchzuhalten und die Zusage geheilt zu werden. "Durch Seine Wunden (Schlge, Striemen, Quetschungen) sind wir geheilt." - Jesaia 53,4

Ein Teil unseres geistlichen Sieges kommt durch die Identifikation mit  Jeschuas Leiden und Kreuzigung. Ich versuche es zu einer täglichen Gewohnheit zu machen über Jeschua und über das Kreuz nachzudenken. Durch dieses Nachdenken empfangen wir innere Stärke und körperliche Heilung.

Wenn du im Geist den Stationen von Jeschuas Leiden und Kreuzigung folgst, spürst du wie geistliches Leben von Ihm in dein Innerstes fliesst. "Mehr als alles andere behte dein Herz; denn von ihm geht das Leben aus." -Sprche 4,23. Während dem Nachdenken über Jeschua und das Kreuz fliesst diese Lebenskraft tief aus Seinem Geist zu deinem Geist. ".eine Tiefe ruft die andere" - Psalm 42,8

Ich versuche als Erstes am Morgen und als Letztes am Abend über Jeschua am Kreuz nachzudenken, vielleicht auch einmal während dem Tag, wenn ich einen Moment finde, in welchem ich meine Augen schliessen und meine Gedanken zur Ruhe kommen lassen kann.
Eine Verbindung im Geist entsteht, wenn deine Vorstellungskraft Jeschua am Kreuz berührt. Daraus fliesst der Strom Seines Lebens.

2. Identifikation mit Jeschua

Wegen der Sünde ist die Welt ein Platz des Leidens – sei es als das Resultat unserer eigene Sünde oder der Sünde anderer. Trotzdem hat Jeschua freiwillig diesen Platz der Sünde, des Unglaubens und Leids betreten, damit Er uns daraus retten kann. Er war keine „arme Seele“, die von den Rohlingen dieser Welt zum Opfer gemacht wurde. Er war der Sieger, der Retter, der gekommen ist um uns Sünder zu retten und die Werke des Bösen zu zerstören.

Er war nicht niedergeschlagen oder besiegt. Er hatte nicht eine Spur von Selbstmitleid. Er sagte den Frauen die um Ihn weinten: "Tchter von Jerusalem, weinet nicht um mich, weinet vielmehr ber euch selbst und eure Kinder" - Lukas 23,28

Eine der Gefahren des Leidens in dieser Welt ist, dass es einen Menschen ins Selbstmitleid treiben kann und man sich geistlich besiegt fühlt. In der Identifikation mit Jeschua und dem Kreuz liegt eine Kraft, die dich von Selbstmitleid und Versagensgefühlen befreit. Sie heilt deine Schmerzen. Es geht nicht nur darum, dass wir uns mit Ihm identifizieren, sondern Er hat sich mit uns identifiziert. Wegen Seiner grossen Gnade hat er sich entschlossen sich mit uns zu vereinen. Er war der Starke, der sich mit den Schwachen identifizierte, der Sieger vereint mit den Besiegten, der Heilige eins geworden mit den Sündern.

Wenn wir erkennen, dass Er sich entschieden hat Eins mit uns zu werden, ist es uns möglich Eins mit Ihm zu werden. Er vereinigte sich mit unserer Menschlichkeit, damit wir eins werden können  mit Seiner Göttlichkeit. Wir identifizieren uns mit Ihm weil Er Sich zuerst mit uns identifizierte. In dieser Einheit finden wir Mut und Zuspruch. Selbstmitleid flieht, Leben und heilende Kraft fliessen in uns. Sein Sieg ersetzt das Versagen, Seine Reinheit unsere Sünden, Seine Heiligkeit unsere Lust, Seine Lauterkeit unsere Schuld.

3. Glaubensbekenntnis

In jedem Moment bis zu Seinem Tode am Kreuz bewahrte Jeschua das gute Bekenntnis: "Der vor Pontius Pilatus das gute Bekenntnis bezeugt hat." - 1.Timotheus 6,13.  Vor Pilatus bezeugte Er: "Ich bin der Knig." - Joh 18,37. Vor den Priestern und Schriftgelehrten sagte Er: "Ich bin der Messias" - Markus 14,62. Auch wir halten an einem ähnlichen Bekenntnis fest. Im Angesicht des Spottes aus der säkularen Welt und der Anschuldigungen aus der religiösen Welt bekennen wir: "Jeschua ist mein Knig und Erlser!"

Auf Seinem Weg zum Kreuz hat Jeschua allen Versuchungen des Selbstmitleides widerstanden. Anstatt „Wehe mir...“, war Sein Bekenntnis eines der Autorität (siehe Lukas 23,28). Als fast alle Seine Jünger aus Angst davonliefen, sprach Er zu den Übriggebliebenen davon, dass sie eine geistliche Familie sein sollen. (Joh 19,26). Am Kreuz, als Er sich absolut verlassen fühlte, sogar von Gott, hat Er die Schriften zitiert ("Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?" war nicht ein Bekenntnis des Unglaubens, sondern eine Proklamation von Psalm 22,2 als eine messianische Prophetie). Als Er von denen gekreuzigt wurde, denen zu dienen Er gekommen war, kämpfte Er gegen den Groll, öffnete Seinen Mund und sprach ihnen Gnade zu: "Vater, vergib ihnen..." - Lukas 23,34. Im Augenblick Seines Todes, als alles verloren schien, proklamierte Er Sein totales Vertrauen in Gott: "In Deine Hnde befehle ich meinen Geist" - Lukas 23,46.

In jeder sich steigernden Schwierigkeit, auf jeder Stufe der immer härter werdenden Umstände, hielt Er an Seinem Bekenntnis des Glaubens und der Integrität fest. Worte der Ermutigung und Hoffnung inmitten aller schwierigen Umstände auszusprechen, ist ein Schwerpunkt im Königreich Gottes. Wir sollen treu sein bis an den Tod und festhalten an unserem Bekenntnis des Glaubens bis zum Ende.

Die innere Entscheidung gerecht zu bleiben in zunehmend schwierigeren Umständen, bildet den Charakter aus. Ein Glaubensbekenntnis inmitten von Versuchungen und Herausforderungen formt das Königreich Gottes in dir – und bringt es durch dich zu anderen. Lasst uns über das Kreuz nachdenken, uns mit Jeschua identifizieren und an unserem Glaubensbekenntnis festhalten.


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