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Demut und Geistliche Kampff ührung
©Asher Intrater, Januar 2001

Das oberste Prinzip von geistlicher Kampfführung ist Demut. Wann immer wir merken, dass wir uns in einer Situation des geistlichen Kampfes befinden, müssen wir als erstes demütig werden. Die meisten Menschen verbinden geistliche Kampfführung mit aggressiven Gebeten und lautem Schreien gegen den Feind. Das mag schon stimmen, aber wenn wir die Bedeutung von Demut und Unterordnung nicht verstehen, so wird unsere geistliche Kampfführung zu einem Massaker.

Jakobus 4,6-7 und 10
Gott widersteht den Hoffärtigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. So seid nun Gott untertänig. Widerstehet dem Teufel, so flieht er von euch. Demütigt euch vor Gott, so wir er euch erhöhen.

In diesen Versen sieht man, dass Unterordnung und Demut ein wichtiger Teil, oder gar eine Bedingung für den Widerstand dem Teufel gegenüber sind. Dieser Widerstand hängt vom gleichzeitigen Sich - Demütigen ab.

Der Grund dafür ist, dass der Charakter des Feindes eng mit Stolz zusammenhängt. Stolz ist seine Motivation. Deshalb ist es auch der Bereich, in welchem er sich am leichtesten und liebsten bewegt. Wenn du stolz bist, so hast du die Türen weit offen für die Strategien des Feindes. Dein Stolz wird zu einem einfachen Ziel für seine Angriffe.

Als der Feind Adam und Eva im Garten Eden verführte, tat er das durch geistlichen Stolz („ihr werdet sein wie Gott“ 1 Mo 3,5) und durch intellektuellen Stolz („ihr werdet wissen, was gut und böse ist“ 1 Mo 3,5). Auch heute noch sind geistlicher und intellektueller Stolz die Wurzeln von dämonischer Aktivität. Wenn wir diesen zwei Arten von Stolz widerstehen, indem wir uns demütigen und unterordnen, so schliessen wir die die Türen für die Aktivitäten des Feindes.

Dieser dämonische Stolz kann zu Rebellion und Spaltung führen. Die Bibel sagt uns, dass die Entscheidung Satans gegen Gott zu rebellieren von seinem Stolz motiviert war.

Hesekiel 28,17
Und weil sich dein Herz erhebt, dass du so schön bist, und hast dich deine Klugheit lassen betrügen…

Das Wort für „erheben“ ist hier „gaavah“, es ist sehr ähnlich wie die Wurzel des Wortes Stolz „ga’avah“. Stolz kann dazu führen, dass wir eine negative Haltung den Menschen in Autorität gegenüber entwickeln und das führt schliesslich zu Spaltung. Die meisten Spaltungen in der Gemeinde kommen von verletztem Stolz. Wenn mindestens eine Seite bereit ist, sich zu demütigen, kann Spaltung verhindert werden.

Jeschua hat uns gelehrt, dass jedes Reich, das mit sich selbst uneins ist, zu Grunde gehen wird (Luk 11). Der Teufel will Gottes Königreich zerstören. Er tut das, indem er Spaltung und Rebellion fördert. Spaltung und Rebellion haben ihre Quelle in Stolz. Stolz ist ein fruchtbarer Boden für den Samen des Feindes. Wenn wir uns demütigen, nehmen wir dem Feind diesen Boden weg.

Oft ist Stolz ein Deckmantel für persönliche Unsicherheit oder Furcht vor Ablehnung. Eine Person, die unsicher ist, kann dazu neigen, sich aufzublasen wie ein Kugelfisch, um seinen Mangel zu kompensieren. Jemand, der sich zu demütigen weiss, zeigt ein gewisses Mass an Ganzheit und innerer Stärke.

Ein Symptom dafür, dass unser Stolz nur unsere Unsicherheit überdeckt, ist die Tendenz „beleidigt“ zu sein. (Manchmal möchten Menschen ihren Stolz verstecken, indem sie sagen: „Ich bin halt sehr sensibel“.) Im Hebräischen ist es schwierig ein Wort für „beleidigt“ zu finden. Eine Möglichkeit ist die Umschreibung: „verletzter Stolz“ oder „verletzte Ehre“. Eine Person, die nicht viel Stolz hat, kann auch nicht einfach darin verletzt werden.

Manchmal sind genau die Menschen, die sich ihres Rechtes so sicher sind, in ihrem Stolz der Grund für das Problem. Die beleidigte Person, die schlaueste, die gesalbteste oder einfach diejenige, die eine Spaltung verursacht, könnte auch die sein, durch welche der Feind wirkt. Wenn du das bist, hör auf damit!


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