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Eine Israelische Schule für Erweckung?
© September 2000, Asher Intrater

In gewisser Weise existiert bereits Erweckung in Israel. Es handelt sich dabei einfach nicht um eine Erweckung von Jeschua (Jesus), sondern tausende von säkularen Juden, die sich dem orhodoxen Judentum zuwenden. Im August 2000 wurde eine ultra-orthodoxe Versammlung im 22'000 Plätze fassenden Teddy Stadium in Jerusalem abgehalten.
Es gibt viele soziologische und geistliche Faktoren für diese Bewegung der teschuva (Busse), ich möchte aber nur einen davon ansprechen. Die hauptsächliche Anziehungskraft besteht weder in den Synagogen oder den Strasseneinsätzen, noch in der Medienarbeit. Sie liegt in den Yeschivas.
Die Yeschivas sind in etwa das Gleiche, wie unsere Bibelschulen. Es gibt Vollzeit- und Teilzeit-Yeschivas, solche in denen die als Internate funktionieren und solche, wo die Schüler nur tagsüber hingehen. Wenn ein säkularer Jude eingeladen wird, das ultra-orthodoxe Judentum in Betracht zu ziehen, wird er eingeladen an einer Yeschiva eine Unterrichtsstunde zu besuchen. Eine Person, die dann entscheidet, dass sie sich "bekehren", oder "zurückkehren" will zum ultra-orthodoxen Glauben, schreibt sich oft vollzeitlich in eine Yeschiva ein. Die Yeschivastudenten selbst sind die Evangelisten aus dem einfachen Volk, die in grosser Zahl auf die Strassen gehen, um andere einzuladen sich ihnen anzuschliessen.
Es sind diese drei Aktivitäten: (1.) Ein Ort, wohin neue Leute eingeladen werden können, (2.) Ein Ort, wo die "Neubekehrten" in ein strukturiertes Programm eingegliedert werden können und (3.) Die Rekrutierung von Studenten als Evangelisten, die für unsere evangelistische Strategie und Erweckung für Jeschua im modernen Israel relevant sind.

Evangelisation und Einladung
Durch die kulturelle Basis, die von den Yeschiva Studenten bereits gelegt wurde, kann es sehr effektiv sein, Leute zu einem Yeschiva-ähnlichen Bibelstudium einzuladen. Dies ist sowohl unserer Kultur angepasst, und es bietet auch die Möglichkeit biblische Inhalte zu vermitteln und Fragen zu beantworten.
Im grössten Teil der Christlichen Welt, ist dies nicht die Aufgabe der Bibelschulen. Aber wegen der Geschichte und Tradition des Studiums im Jüdischen Volk und auch wegen dem natürlichen Misstrauen gegenüber allzu Vertreter-mässigem evangelistischem Auftreten, kann eine Bibelschule in Israel einzigartig und effektiv sein in ihrer Evangelisation und ihrem Leiterschaftstraining.
Ein weiterer Faktor dabei ist die Sprache. Der Grossteil von Theologien und evangelistischen Strategien wurden von westlichen Denkweisen mental übersetzt. Für das Hebräische heisst das aber, dass Worte in eine Sprache zurückübersetzt werden, von der die Konzepte dazu ursprünglich kamen. Das ist eine schwierige Angelegenheit. Eine schulische Umgebung könnte von Nöten sein, um selbst die einfachsten Themen des Neuen Testaments mit gebürtigen Israelis anzuschauen.

Eingliederung und Jüngerschaft
Wir haben bei der Evangelisation in Israel auch bemerkt, dass es sehr schwierig ist für Menschen, die Jeschua annehmen. Sie werden sofort Opfer von Angriffen auf sozialer, familiärer, kultureller, geistlicher und theologischer Ebene. Es scheint beinahe unmöglich für einen neuen Gläubigen, diese ersten ein bis zwei Jahre zu überleben, ohne ein verständliches Jüngerschaftsprogramm mit täglichem Bibelstudium, neue, gläubige Freunde, eine heilige Umgebung und ein Gefühl für die Richtung, die zu nehmen ist und die neue Identität, die er erhalten hat.
Wenn wir erfolgreich neue Gläubige festigen wollen, brauchen wir ein solches Programm. Es erinnert mich an ein Programm für Drogenabhängige, so wie Teen Challenge, die sich bewusst sind, dass sie eine vollständige Struktur bieten müssen, damit die neu drogenfreien Menschen überleben können.
All dies ist auch besonders aktuell wegen der tiefsitzenden Ablehnung Jeschuas, die in der Jüdischen Gemeinde während der ganzen Geschichte existiert hat. Irgendwie ist es so wie jemand, der sich in Mekka dazu entscheidet Christ zu werden.

Evangelisten aus dem Volk
Wir befinden uns auf einer Schwelle zum Durchbruch der Evangelisation in Israel. Der Schlüssel zu diesem Durchbruch wird es sein, wenn neue Israelische Gläubige anderen Israelis von ihrem Glauben erzählen. Dies ist ganz einfach hundertmal effektiver, als die Idee ausländischer "Missionare", die so fremd ist für unser Volk. Die kommende Welle wird sein: Isralis sprechen mit Israelis.
Es wird nötig sein, dass wir diese neuen Evanglisten ausrüsten, aussenden und unterstützen. Wie können wir dies tun? Wiederum denke ich an die orthodoxen Yeschivas, und wie ihr Konzept ähnlich sein könnte mit dem Konzept einer Israelischen Schule für Erweckung und Evangelisation.
Diese neuen Evangelisten brauchen regelmässige Zeiten der Lehre und Schulung. Dies ist am besten möglich in einer schulischen Umgebung. Es braucht eine Strategie für die Koordination und Überwachung. Auch dies kann durch eine Schule geschehen. Es braucht eine Möglichkeit Gebet und finanzielle Unterstützung zu kanalisieren. Dies kann durch Stipendien oder aktive Mitarbeit in der Organisation geschehen, so können junge Menschen mitarbeiten und gleichzeitig lernen.

Erweckung und Evanglisation

Wir brauchen keine klassische Bibelschule. Wir brauchen ein Training, das keine Kompromisse eingeht, was die Kraft des Heiligen Geistes, direkte Evangelisation und Jüngerschaft und die Priorität, gebürtige Sabra Israelis zu erreichen, angeht.(Apg 1,8)


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.