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Der fünffältige Segen von Asher
© 2000 by Asher Intrater

Die Bedeutung des Namens Asher ist auf Hebräisch “gesegnet”. Durch Yeshua empfangen wir die Segnungen von allen unseren Vorvätern. In 5. Mose, 33, 24-25 lesen wir vom Segen, den Mose über dem Stamm Asher (Asser) ausspricht:

Asser ist gesegnet unter den Söhnen. Er sei der Liebling seiner Brüder und tauche seinen Fuss in Öl. Von Eisen und Erz sei der Riegel deiner Tore; dein Alter sei wie deine Jugend!

In diesem Segen sind die fünf später aufgeführten Teile enthalten. Wir müssen diese Segnungen jedoch im Glauben ergreifen und sie vor dem Angriff des Teufels verteidigen. Gott will uns alle mit diesen Segnungen segnen. Er segnet uns mit allem geistlichen Segen (Eph. 1, 3). Aber wir müssen aufstehen und energisch dafür kämpfen, dass dieser Segen auf die Erde kommt. Yeshua hat eigentlich all diesen Segen für uns bereits ermöglicht, als er am Kreuz gestorben und wieder auferstanden ist (Gal. 3, 13-14). Wir sollen fast schon gewalttätig einstürmen und im himmlischen Königreich das in Anspruch nehmen, was Gott uns durch den Geist und durch Yeshua dort vorbereitet hat (Matt. 11, 12).

Unsere Kinder werden gesegnet sein
Immer dann, wenn ein Mann einen Bund mit Gott eingeht, wird er gesegnet. Ein Teil dieses Segens besteht darin, dass Gott seinen Kindern spezielle Gunst zukommen lässt. Diese Gunst dient dazu, unsere Kinder näher zu Gott zu bringen. Sie dient auch dazu, ihnen einen göttlichen und moralisch richtigen Weg zu zeigen. Und sie verleiht ihnen körperlichen und finanziellen Segen.

Wenn wir gläubig sind, sind unsere Kinder gesegnet. Gottes geistliche Gunst ist über ihnen ausgegossen. Jedoch ist dies manchmal nicht leicht zu sehen, denn auch der Teufel führt eigens Attacken auf sie aus. Wir stehen also gegen die Umstände der Welt, des Fleisches und des Teufels. Lasst uns dabei aber glauben und Gott danken und ausharren im Gebet dafür, dass Gottes Segen in unseren Kindern zum Vorschein kommt.

Gunst bei Freunden und Mitarbeitern
Manchmal, wenn wir Gott dienen, scheint es so, also hätten uns alle verlassen, ausgestossen oder betrogen. Das schmerzt. Wir müssen mit unserer Einsamkeit klarkommen. Und obwohl die Gefühle manchmal anderes sagen, haben wir eigentlich Gnade und Gunst bei den Menschen um uns herum. Bei Gläubigen, wie auch bei Ungläubigen. Gott kann uns gar Gunst bei unseren Feinden geben (Sprüche 16, 7).

Das richtige Wort dafür in Hebräisch lautet “r’tsui”, was soviel bedeutet wie “wohlgefällig” und auch “versöhnt mit”.  Wo es Zerstörung in einer Beziehung gab, wird Gott uns Versöhnung schenken. Wo Menschen uns scheinbar nicht mochten, wird Gott uns ihnen wohlgefällig machen.

Auf Evangelisation ausgerichtet
Mose sagte, dass Assers Schuhe aus Eisen sein würden (den Englischen Bibeltext könnte man mit „Deine Schuhe seien von Eisen und Erz“ übersetzen). Im Kontext bezieht sich das auf wertvolle Mineralöle, die man in den Hügeln des Stammesgebiets von Asser gefunden hat. Aus geistlicher Sicht bezieht sich dieser Segen aber auch auf das Evangelium. Der Text hier besagt, dass seine Schuhe gesegnet sein würden. Das ist vergleichbar mit Paulus’ Aussage im Epheserbrief 6, 15, dass unsere Schuhe bereit sein sollen zu gehen und das Evangelium zu predigen.

Das hebräische Wort für Eisen ist hier „barzel”, was auch die geistliche Bedeutung für “fest stehen”, “resolute” und “einen Willen aus Eisen haben”. Die Segnung ist also, dass wir sein werden wie Eisen, ungebrochen in unserem Willen für das Evangelium vorwärts zu gehen.

Das Wort für Schuh heisst „na’al”, welches vom selben Stamm kommt wie das Wort “schliessen”. Es kann bildlich benutzt werden um zu sagen, dass man sich auf etwas ausrichtet, zum Beispiel sich auf ein Ziel oder eine Vorgabe ausrichten. Wir richten uns also darauf aus, das Evangelium zu verkünden.

Gesalbt, wo auch immer du hingehst
Moses Segnung besagt weiterhin, dass wir unseren Fuss in Öl tauchen werden. Dies bezieht sich auf einen alten landwirtschaftlichen Segen, aber auch hier kann man die geistliche Dimension sehen. Öl steht natürlich stellvertretend für Salbung. Ich übertrage die Bedeutung des Texts folgendermassen: Wir können mit dem Heiligen Geist gesalbt sein, wo auch immer wir sind.

Stärker werden im Laufe der Zeit
Unter Gläubigen gibt es die Tendenz im Lauf der Jahre müde und ausgelaugt zu werden von der Anstrengung immer alles gut und richtig machen zu müssen. Manche brennen aus. Manche sind enttäuscht. Manche fangen an, die Kraft und das Feuer des Herrn zu verlieren, wenn sie alter werden. Vielleicht kämpfst du selbst damit, Enttäuschungen zu verarbeiten.

Der Segen des Herrn aber kehrt diesen natürlichen Prozess um. Es ist nicht nur so, dass unsere Kraft nicht langsam abnimmt, sondern wir können stärker werden mit jedem Jahr, das vergeht. Je mehr unser Lebensalter zunimmt, desto mehr werden unsere Salbung und unser Glaube zunehmen. Wir mögen uns vielleicht schwächer fühlen in unserem Körper, doch „wo wir schwach sind, ist Er stark.“ (2.Korinther 12).


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