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Vor Grundlegung der Welt
© Dezember 2000, Asher Intrater

Es scheint, als ob im Leben oft viele Dinge schieflaufen. Sie scheinen vom Zufall bestimmt zu sein. Tatsächlich schaut es so aus, als ob unsere Umstände ausser Kontrolle geraten. Weil dem so scheint, denken manche Leute, dass es keinen eigentlichen Lebenssinn oder –plan gäbe. Sie nehmen an, dass sich alles aus einer Kombination von Zeit und Gelegenheit ereigne.

Ergo ist alles Zufall! Einige denken sogar, dass sich der Mensch durch Zeit und Veränderung zu dem Wesen entwickelt hat, das er heute ist. Auch als Gläubige lassen wir uns manchmal durch die Tagesereignisse verwirren und vergessen dann, dass der allmächtige Gott die Kontrolle hat. Im Neuen Testament können wir sieben Mal lesen, dass Gott schon vor Grundlegung der Welt einen Plan bereit hatte. Wenn wir diese sieben Aussagen zusammen anschauen, können sie uns ermutigen zu sehen, dass das Leben nicht einfach passiert, sondern vielmehr das Gott einen Plan hat bzw. schon immer einen hatte.

1. Geheimes Wissen

Wenn immer Jeschua zu den Menschen gesprochen hat, redete er in Gleichnissen. Gleichnisse sind symbolische Geschichten, die man interpretieren muss. Jeschua sagte, er rede auf diese Weise, damit Menschen mit stolzen oder verhärteten Herzen nicht in der Lage seien, den Sinn zu erfassen. Matt 13,35 (Ps 78,2) – „Ich will meinen Mund auftun in Gleichnissen und will aussprechen, was verborgen war von Anfang der Welt an.“ Gott hat immer einen Plan gehabt. Er scheint uns verborgen, weil wir ihn nicht sehen können oder weil wir geistlich blind geworden sind. Gott ist nie verwirrt. Wir sind es, wenn wir seinen Plan nicht sehen können. Aber es gibt einen Plan. Er ist immer da und jedem zugänglich, der sich willig dem Herrn zuwendet.

2. Vollkommene Welt

Gott ist daran, eine vollkommene Gesellschaft aufzubauen und eine vollkommene Welt zu erschaffen. Diese vollkommene Gesellschaft nennt er Sein „Königreich“. Die Architektur und die Stadtbaupläne dieser vollkommenen Welt waren schon im Detail fertig gestellt, bevor Gott mit der Schöpfung begann. Matt 25,34 – “Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbt das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt.“ Auch heute noch würde ein Bau-Unternehmer nicht einen Nagel einschlagen oder den ersten Spatenstich tun, bevor er nicht die Pläne in seinen Händen hielte. Bevor wir das erste Buch Mose aufschlagen – „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde…“ – hatte Gott alle Details Seines Plans festgelegt.

3. Die Liebe des Vaters

Die wichtigste Regel in dieser kommenden Welt wird die Liebe sein. Das zugrunde liegende Modell ist die Liebe des Vaters zu seinen Sohn Jeschua. Joh 17,24 – „Vater, ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, ...denn du hast mich geliebt, ehe der Grund der Welt gelegt war.“ Diese Vaterliebe ist das Muster für alle unsere Beziehungen. Wir sind eingeladen, in dieses Netzwerk von liebenden, vertrauensvollen und innigen Beziehungen einzutreten, das von Gott in Jeschua begonnen wurde, schon bevor Adam und Eva erschaffen waren. Es ist etwa so, wie wenn Kinder in eine Familie hineingeboren werden, in welcher schon vor ihrer Geburt durch Vater und Mutter das Muster einer Liebesbeziehung zueinander begründet wurde.

4. Auserwählt

Viele Menschen versuchen herauszufinden, was sie im Leben erreichen wollen. Dann wenden sie viel Zeit, Geld und Energie auf, damit der Plan gelingen möge. Als Gläubige versuchen wir nicht, unseren Lebenszweck zu erfinden. Wir wissen, dass Gott für jeden von uns einen vollkommenen Plan hat, einen für uns vorbestimmten und vorbereiteten. Eph 1,4 – „Denn in Ihm hat er uns erwählt, ehe der Welt Grund gelegt war, dass wir heilig und untadelig vor Ihm sein sollten.“ Gott hat dich erwählt, bevor du ihn erwählt hast. Sein Plan ist nicht schlecht, sondern absolut rein und heilig. Dieser, dein Lebensplan war vorgeschrieben, bzw. vorprogrammiert in der Person von Jeschua. Der geistliche genetische Schlüssel für deinen Lebensplan ist in Ihm begründet.

5. Jeschuas Blut

Kein Mensch ist dem Anspruch der vollkommenen Welt, der vollkommenen Liebe und des vollkommenen Planes gerecht geworden. Gott wusste, dass es so kommen würde, deshalb ging er daran das Heilmittel vorzubereiten, noch bevor die „Krankheit“ ausbrach. Sünde ist die Krankheit. Und das Heilmittel ist das Blut von Jeschua. 1Petrus 1,18-20 – „…denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut des Messias als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes. Er ist zuvor ausersehen, ehe der Welt Grund gelegt wurde...“ Wir haben versagt. Unsere Situation – ohne Gott – wäre hoffnungslos. Aber Er hat uns erlöst und zu Seiner ursprünglichen Absicht zurückgebracht. Es ist die Kraft des Blutes von Jeschua, die alles reinigt und wiederherstellt. Das Zeugnis Seines Blutes und Seiner Person war von Anbeginn an festgelegt. Der Messias ist nicht nach, sondern vor Adam gekommen. Das Blut von Jeschua kam nicht nach der Sünde, sondern vor der Sünde. Dieser höchste Stand von Reinheit und Kraft wurde als Massstab festgelegt, bevor die Welt erschaffen wurde.

6. Das geschlachtete Lamm

Ebenso war die Kreuzigung Jeschuas geplant und festgelegt vor Anbeginn der Schöpfung. Gottes Liebe ist nicht nur vollkommen, sie ist auch opferbereit. Sie ist eine vollkommene Opfergabe. Dass Jeschua bereit und willig war, sein Leben für uns hinzugeben, stand fest, bevor die Welt begann. Offb 13,8 – „…die geschrieben stehen in dem Lebensbuch des Lammes, das geschlachtet ist…“ Demzufolge musste die Kreuzigung stattfinden. Ein liebender Schöpfer schafft ein liebendes Geschöpf. Ein liebendes Geschöpf hat einen freien Willen. Ein freier Wille beinhaltet die Möglichkeit zu sündigen. Sünde führt zum Tode. Der Tod kann nur durch Auferstehung überwunden werden. Auferstehung kann nur jemandem zuteilwerden, der zuvor gestorben ist. Die Kreuzigung und Auferstehung von Jeschua war vorausgeplant vor der Schöpfung.

7. Ewige Erlösung und Verdammnis

So wie es eine Belohnung in der Ewigkeit gibt, gibt es auch eine ewig dauernde Strafe. Gott hat ein perfektes, durchgreifendes und ewiges Gerechtigkeits-System. Die Dokumente, Akten und Eintragungen des himmlischen Gerichts-Systems sind lückenlos nachgeführt. Offb 17,8 – „Das Tier, das du gesehen hast....wird wieder aufsteigen aus dem Abgrund und wird in die Verdammnis fahren Und es werden sich wundern, die auf Erden wohnen, deren Namen nicht geschrieben stehen im Buch des Lebens vom Anfang der Welt an.“ Gott herrscht unumschränkt über Himmel und Hölle. Er ist ein heiliger Richter und ein unfehlbarer Herr. Er hat die Kontrolle. Er kennt das Herz eines jeden von uns. Die ewige Vergangenheit und die ewige Zukunft ist beides: erschreckend und tröstlich.


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