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Revive Israel Ministerien

Update
©19. Dezember, 2010 Von Asher Intrater

Kay Wilson

Am Samstagnachmittag (18. Dezember) ging die israelische, messianische Schwester Kay Wilson (46) als Fremdenführerin für Shoresh Tours auf eine Tour mit ihrer christlichen Freundin Christine Logan, die als Touristin in Israel war. Nahe dem Kibbutz Mata setzen sie sich ein wenig abseits des Weges auf einen Hügel. Plötzlich gingen zwei arabische Männer auf sie los.

Kay berichtete, dass diese ihr das Halsband mit dem Davidsstern abrissen und zwölfmal mit einem sägezahnförmigen Küchenmesser auf sie einstachen. Sie gab vor, tot zu sein. Christine verfiel in Panik und begann zu schreien. Daraufhin wurde ebenfalls auf sie eingestochen. All ihr Geld wurde gestohlen. Kay wurde schnell bewusstlos; als sie wieder erwachte, war ihr Mund geknebelt und die Hände auf ihrem Rücken zusammengebunden. Sie hörte, wie Christine in ihrem Todeskampf röchelte.

Kay schaffte es, sich zu einem nahegelegenen Parkplatz zu schleppen und wurde von einer Gruppe israelische Kinder gefunden. Die Polizei sucht die ganze Nacht lang die Gegend ab. Der Leichnam von Christine wurde am Sonntagmorgen gefunden. Während dies geschrieben wird, sind die Mörder von Christine immer noch nicht gefunden worden. Wie durch ein Wunder ist Kay dabei sich im Krankenhaus zu erholen.


Ahavat Yeshua Gemeinde

Unserer Heimatgemeinde in Jerusalem wurde mit der Vision der Gemeinschaft von Apostelgeschichte 2 vor Augen begonnen. Wir glauben an die Fülle der Kraft des Heiligen Geistes, sind in unseren Liebesbeziehungen hingegeben, geben das Evangelium mutig weiter, sprechen Hebräisch und leben im kulturellen Kontext der großen Jerusalemer Gemeinschaft um uns herum.

Die Gemeinschaft in Apostelgeschichte 2 hatte ein Empfinden für den großen Missionsauftrag. Wir teilen die gleiche Hingabe. Allein in dieser Woche senden wir Eddie, Jackie, Mati und Alex nach Indien, Youval nach London und Liat in die Schweiz. Unsere Vision ist es, israelische Gläubige in Kurzzeiteinsätzen auszusenden, um das Evangelium in allen Nationen auf der ganzen Welt zu verkünden.

Es liegt uns auf dem Herzen, Zeugen Jeschuas zu sein “zuerst in Jerusalem“, dann „in ganz Judäa, Samaria und bis an die Enden der Erde“ (Apg. 1,8). Betet für „D“ und „Y“, zwei örtliche, israelische „Noch-nicht-Gläubige“, die seit kurzem zu uns kommen.


Lied des Mose und des Lammes

Diese Woche leitete Ophir uns in der Ahavat Yeshua Gemeinde in einem modernen Anbetungschorus „Wer ist wie DU, oh Herr, unter allen Göttern (Diese Worte sind 2. Mose 15 entnommen, als die Israeliten durch das Rote Meer gezogen sind, auch bekannt als „Lied des Mose“). Mitten in diesem Anbetungslied hatte ich den Eindruck, es würde sich über uns ein Fenster im Himmel öffnen.

Wir lasen aus Offenbarung 15,3: “Sie sangen das Lied des Mose… und das Lied des Lammes“. Dann lasen wir, was in Offenbarung 15,5 folgt: „Und nach diesem sah ich: Der Tempel des Zeltes des Zeugnisses im Himmel wurde geöffnet“. Uns wurde bewusst, dass die Verbindung von moderner geisterfüllter Anbetung mit der histori­schen Anbetung im Alten Bund ein Schlüssel ist, um den Himmel zu öffnen.

Chaim kam nach vorne und begann, uns in den traditionellen hebräischen Kantoral von „Wer ist wie Du“ zu leiten. Spontan fingen wir an, die moderne, charismatische Version mit der traditionellen Bundesversion zu verweben. Der Heilige Geist fiel auf uns und füllte die Gemeinde in einem Moment der heiligen Ehrfurcht.

Der Heilige Geist ist für jeden von uns zu jeder Zeit verfügbar und bereit. Wird dann noch die Gegenwart des Heiligen Geistes mit den Verheißungen für Israel und die Prophetien der Endzeit kombiniert, dann wird eine besondere Kraft freigesetzt, die den Himmel öffnet, um uns für die Wiederkunft Jeschuas und die Errichtung seines Königreichs auf Erden vorzubereiten.


Anbetungbei der One New Man Gemeinde
Von Ariel Blumenthal

In Offenbarung 7,9-10 und 14,6 sehen wir ein anderes Teilstück des endzeitlichen Puzzles: Auserwählte Menschen „aus jedem Stamm, jeder Sprache und jeder Nation“, die Gott und das Lamm anbeten. Es ist nicht Gottes Absicht, dass Heiden ihre eigene Kultur zugunsten von jüdischen Gewohnheiten und Bräuchen aufgeben und umge­kehrt (1.Kor. 7,17-24).

Als „One New Man“ Gemeinde aus den Nationen und von Israel können wir gemein­sam alle Kulturen erlösen und heiligen, um vor den Herrn als dem Vater und Schöpfer aller ein wunderschönes Gewebe kreativer und geistgeführter Anbetung zu bringen. Indem wir dies tun, versetzen wir den Mächten und Gewalten (Eph. 3,10), die über jede Volksgruppe regieren, einen entscheidenden Schlag, der in einer großen Ernte und der Wiederkunft des Herrn mündet.


Die Lutherische Kirche und Israel
Von Tal Haroni und Ludwig Benecke

Die Lutherische Kirche grenzt sich normalerweise von den messianischen Jude ab, um nicht in Konflikt mit dem Zentralrat der Juden in Deutschland zu geraten. Letzte Woche gab der Ratsvorsitzende der EKD, Nikolaus Schneider, ein Interview in dem christlichen Nachrichtenmagazin „Idea Spektrum“.

Frage: Sie haben sich in Ihren ersten Äußerungen als EKD-Ratsvorsitzender zum christlich-jüdischen Dialog und zum Christuszeugnis gegenüber den Juden bekannt. Wie beurteilen Sie die messianischen Juden, die an Jesus als ihren Heiland glauben?

Schneider: Sie sind ein großes Geschenk für die Kirche. Sie machen es möglich, dass wir, wie es etwa im Epheserbrief gesagt wird, eine Kirche aus Juden und Heiden sind. Wir haben viel zu wenige messianische Juden, wir sind ja praktisch eine Heidenkirche. Sie machen unsere Kirche vollständig.

Mit der Judenmission im engeren Sinne tue ich mich freilich schwer. Der Bund Gottes mit Israel ist nicht gekündigt, also müssen wir den Juden nicht Gott erklären. Aber wir haben ihnen Christus zu bezeugen – auch als Messias Israels. Auch für Jüdinnen und Juden geht der Zugang zu Gott nicht an Christus vorbei. Vielleicht an der Kirche vorbei, aber nicht an Christus.

Dies kann eine Eintrittspforte sein. Wenn die Heidenkirche die messianischen Juden als Brüder und Schwestern im Herrn anerkennt, kann dies nicht nur rein großer Segen für Israel und die Juden sein, sondern auch für die Kirche selbst.


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Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen.