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Das Geld und
der Dienst
©10. Oktober, 2010 Von Asher Intrater Die Beziehung zwischen dem Geld und dem Dienst ist sehr sensibel. Lasst uns einige Aspekte betrachten: Herrschaft Wir tun im Dienst nie etwas, um Geld zu erhalten. Jeschua (Jesus) sagte: „Ihr könnt nicht Gott dienen und dem Mammon“ – Matthäus 6, 24. Natürlich benötigen wir Geld, um die Werke des Herrn zu tun, und Gott weiss das. Er wird für uns sorgen. Wir müssen uns nie sorgen machen (Matthäus 6, 25). Trotzdem sollte unsere Motivation nicht darin liegen, Gewinn zu erzielen, wenn wir dem Herrn dienen. Kein Handel treiben Deshalb sollen wir das Wort Gottes und die Salbung des Heiligen Geistes nicht als eine Handelsware behandeln. Es ist keine Ware. „Wir sind ja nicht wie die vielen, die mit dem Wort Gottes Geschäfte machen“ – 2. Korinther 2, 17. Wir sollen gute Verwalter sein und als verantwortungsvolle und professionelle Geschäftsleute unsere Arbeit tun, trotzdem sollen wir nicht Gottes Macht als etwas sehen, das man verkaufen kann. „Dass du verdammt werdest mitsamt deinem Geld, weil du meinst, Gottes Gabe werde durch Geld erlangt“ – Apostelgeschichte 8, 20. Die raffinierte Fähigkeit, eine Offenbarung der Gnade Gottes zu beeinflussen, als Trick um Spenden zu erhalten, ist von Grund auf Böse (1. Timotheus 6, 10). Glaube zu Geben So wie wir im Glauben wachsen, lehrt Gott uns, Ihm zu vertrauen, dass Er in der Lage ist, mehr und mehr zu geben um anderen zu helfen. Jeschua hat Seine Jünger bewusst einem Test unterzogen. Da waren 5‘000 Männer, dazu noch Frauen und Kinder, um Ihn zu hören. Die Leute brauchten zu Essen. Jeschua sagte zu seinen Jüngern: „gebt ihr ihnen zu essen“ – Matthäus 14, 16. Gott verlangte von ihnen, ihre Identität zu wechseln und vom Nehmer zum Geber zu werden, von einer bedürftigen Person zu einem Versorger. Im Glauben gibt es übernatürliche Versorgung. Kürzlich habe ich gespürt, wie Gott meinen Glauben limitiert hat, um die Mittel für unseren Dienst zur Verfügung zu stellen. Er wollte, dass unsere Mitarbeiter und unsere Teammitglieder im Glauben wachsen. Nach dem Gebet sagte ich ihnen: „Jetzt werdet ihr anfangen, Glauben zu haben, um zu geben und bereitzustellen.“ Das ist ein Teil der Jüngerschaft. Wenn wir lernen, zu geben, wird Gott versorgen. Nachdem sie den 5‘000 zu Essen gegeben haben, sagte Er ihnen, sie sollen die Resten sammeln. Es waren 12 Körbe übrig – für jeden Jünger einen Korb. Gottes Wirtschaft ist verschwenderisch im Geben aber sparsam mit den Ausgaben. Steuern zahlen Steuern an die Regierung zu zahlen ist sehr teuer und scheint manchmal eine Verschwendung von Gottes Geld zu sein. Aber wir wurden angewiesen, Steuern zu zahlen, als Teil unseres Glaubens an Gott (Römer 13, 6). Die Steuerbehörden interessiert es nicht, ob jemand viel Geld erhält. Eher im Gegenteil, sie wollen lediglich ihren Prozentsatz des Einkommens. Jeschua hat Petrus angewiesen, auf übernatürliche Weise Geld zu erhalten, um die Tempelsteuer zu zahlen, in dem er Geld aus dem Maul eines Fisches geholt hat (Matthäus 17, 27). Ebenso hat er die Leute vorgeschrieben, die weltliche Steuer an die Regierung zu zahlen. „So gebt dem Kaiser was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist“ – Matthäus 22, 21. Wir müssen zwischen Gott und dem Kaiser unterscheiden. Diejenigen, die mehr Geld haben, sind nicht unbedingt geistlicher. Auf der anderen Seite können wir Geld nicht nur vergeistlichen. Wir müssen Rechnungen und Steuern zahlen. Die Rabbis haben ein Sprichwort: „Ohne Brot (Mehl) gibt es keine Torah, und ohne Torah gibt es kein Brot“ – Pirke Avot 3. Buchführen Es gab Zeiten der Erweckung und des Überflusses in der Geschichte, in denen es nicht nötig war, jede Ausgabe aufzuzeichnen. (2. Könige 22, 7). Aber in der heutigen Welt herrscht so viel Argwohn und finanzieller Druck. Wir müssen sorgfältig sein in der Buchführung. Der Prozess der Buchführung demonstriert Integrität. „So verhüten wir, dass uns jemand übel nachredet wegen dieser reichen Gabe, die durch uns überbracht wird. Denn wir sehen darauf, dass es redlich zugehe nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen.“ – 2. Korinther 8, 20-21. Damit wollen wir unsere Moral zeigen, nicht nur vor Gott, sondern auch vor Menschen. Sei nicht beleidigt Einer der Gründe warum Judas Jeschua verraten hat, war, dass er sah wie Miriam von Bethanien teures Parfüm über Jeschua ausgegossen hat. Er empfand dies als Verschwendung. Er war beleidigt (und hat auch selbst Geld gestohlen). Dieses beleidigt sein hat den Verrat ausgelöst (Matthäus 26.14). Lass dich nicht selbst in dieselbe Falle laufen. Vergleiche nicht Löhne und Leistungen zu vergleichen kann Eifersucht und Wut verursachen. „Wieso erhält diese Person mehr als ich? Ich arbeite härter als er.“ Jeschua hat dies mit dem Gleichnis der Arbeiter im Weinberg angesprochen. Einige von ihnen haben länger gearbeitet als die anderen. Diese haben mehr Geld erwartet. Sie waren beleidigt, dass sie nicht mehr erhielten. Jeschua sagte: „Freund, ich tue dir nicht unrecht. Bist du nicht um einen Denar mit mir übereingekommen? Oder habe ich nicht die Macht, mit dem Meinen zu tun was ich will? Blickst du drum neidisch, weil ich gütig bin?“ – Matthäus 20, 13 und 15. Die Haltung „ich habe das verdient“ ist nicht angebracht, wenn man im Dienst des Herrn arbeitet. Was wir haben, haben wir durch Seine Gnade. Ein Aspekt der Busse ist es, mit seinen Einkünften zufrieden zu sein (Lukas 3, 14) Der Reichtum der Nationen Es gibt erstaunliche Versprechen des Wohlstands in der Bibel. Es gibt sogar Prophetien, dass der „Reichtum der Nationen“ zu uns kommen wird (Jesaja 60,5; 60,9; 60,11; 60,16; 61,6; Sacharja 14,14). Warum würde Gott uns den Reichtum der Nationen bringen wollen? Wir sollen nicht in Luxus leben. Der Reichtum der Nationen wird zu uns kommen, um den Nationen das Evangelium zu bringen. Unsere Motivation ist nicht, den Reichtum der Nationen zu ERHALTEN, sondern ihn zu BENUTZEN. Wir wollen ihnen nicht Geld wegnehmen, sondern Errettung bringen. Wir müssen unseren Glauben zu geben stärken, und unseren Glauben zu erhalten, und unseren Glauben an das Königreich Gottes. Zurück zu den Artikeln des Jahres 2010 Bitte BETET für unseren Dienst in Israel. Für unsere Evangelisation unter Israelis, die Gründung messianischer Gemeinden, unsere Jüngerschaftsschule, die prophetische Anbetung und Gebetswachen auf Hebräisch und die finanzielle Unterstützung der Bedürftigen. |