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Jona und Salomo
©22. März, 2010 Von Asher Intrater

Jeschua (Jesus) hat Sich mit zwei Personen aus dem Tenach (der hebräischen Bibel) verglichen: Jona und Salomo. Er sagte, Er sei wie Jona, aber mehr. Er sei wie Salomo, aber mehr.

Matthäus 12, 40-42

Denn wie Jona drei Tage und drei Nächte im Bauch des Fisches war, so wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Schoss der Erde sein… Und siehe, hier ist mehr als Jona. Die Königin vom Süden… kam vom Ende der Erde, um Salomos Weisheit zu hören. Und siehe, hier ist mehr als Salomo.

Jona litt, starb und stieg hinab in die Hölle (bildlich oder tatsächlich – Jona 2). Am dritten Tag wurde er auferweckt. Als er in Ninive predigte, rief er nicht nur dazu auf, Busse zu tun, sondern erzählte von seiner wundersamen Todes- und Auferweckungserfahrung. Seine Botschaft und seine Erfahrung verursachten eine grosse Erweckung in Assyrien.

Dies ist das Messianische Muster, das in Jona beobachtet werden kann:

1. der leidende Prophet

2. der Tod und die Auferweckung

3. Busse und Erweckung für die Heiden

Dieses Muster zeigt sich ganz klar auch im Leben von Jeschua und in der Ausbreitung des Christentums in den Nationen. Aber auch Salomo war ein Abbild von Jeschua. Salomo war Davids Sohn. Er regierte von seiner Hauptstadt Jerusalem aus. Er brachte der Erde Frieden. Könige und Königinnen kamen aus der ganzen Welt, um ihn zu sehen und seine Weisheit zu hören.

Hier ist das Messianische Muster in Salomo:

1. der davidische König

2. die Friedensherrschaft über die Nationen

3. Anführer der Erde, die nach Jerusalem kommen, um ihn zu hören

Dieses Muster wird im tausendjährigen Reich erfüllt werden, wenn Jeschua von Jerusalem aus über die Nationen regieren wird.

Obwohl Jeschua Jona und Salomo als Beispiele genannt hat, können auch viele andere Propheten und Patriarchen als Abbilder des Messias gesehen werden.

- Abraham hat seinen geliebten Sohn geopfert, um der Welt Segen zu bringen

- Mose war ein Vermittler zwischen Gott und den Menschen, der ihnen Befreiung und Offenbarung aus dem Himmel brachte

- Juda bot an, Benjamins Bestrafung auf sich zu nehmen

- Joseph wurde von seinen Brüdern verstossen und in ein Loch geworfen, dann aber erhoben und König der Heiden und enthüllte schliesslich seine Identität gegenüber seinen Brüdern

- Josua eroberte das Heilige Land, genauso wie Jeschua die ganze Erde bei seiner Rückkehr erobern wird

- David litt unter Saul und wurde später König über Israel

- Jeremia wurde verstossen und in ein Loch geworfen, dann wieder erhoben und predigte direkt vor der Zerstörung des ersten Tempels

- Hiob wurde dem Teufel ausgeliefert, um zu leiden, und wurde doppelt wieder hergestellt

- Elia wurde lebendig in einer Wolke in den Himmel hinaufgehoben, so wie Jeschua es tat

- Daniel wurde aus Eifersucht verfolgt und in eine Löwengrube geworfen, er wurde erhoben und wurde der Anführer der heidnischen Nationen

- Mordechai wurde beinahe an einem Baum erhängt, er wurde auf übernatürliche Weise gerettet und auch der Anführer der heidnischen Nationen.

Diese Beispiele genügen um zu zeigen, dass die biblischen Helden als Muster für das Leben Jeschuas dienen. Die Beispiele lassen sich in zwei Hauptgruppen aufteilen: der leidende Diener und der herrschende König. Die Rabbiner nennen dieses Phänomen ‚Messias, Sohn Josephs’ (der leidende Diener) und ‚Messias, Sohn Davids’ (der herrschende König). Wir verstehen, dass es nicht zwei Messias gibt, sondern einen mit zwei verschiedenen Abschnitten des Dienstes: zuerst als leidender Diener und dann als der herrschende König. Die zwei Bilder des Messias im Tenach sind bezeichnend für die zwei Kommen von Jeschua, dem Ersten und dem Zweiten.

Viele Juden sehen Jeschua nicht als Messias, weil sie einen herrschenden König wie Salomo erwarten. Sie können im Tod und in der Auferweckung Jonas und dem Glauben der Heiden kein Muster für den Messias sehen. Andererseits sehen viele Christen Jeschua nicht als herrschenden König in einem wiederhergestellten salomonischen Königreich. Trotzdem ist das Bild des regierenden Jeschua in einem erweiterten israelitischen Königreich genauso entscheidend für das Verstehen des Zweiten Kommens wie das Bild Seines Leidens, Seines Todes und Seiner Auferstehung wichtig sind für das Verstehen des Ersten Kommens.


Anspannung wegen dem Bauen in Jerusalem

von Frederick Solomon Intrater

Vor kurzem hat die Regierung der USA ihr Missfallen über die Politik der israelischen Regierung in Bezug auf den Bau von Häusern in Ost-Jerusalem ausgedrückt. Dies wurde von den drei höchsten amerikanischen Regierungsvertretern, Obama, Biden und Clinton, kommuniziert. Die einheitliche Art ihrer Antwort erweckt den Eindruck, dass dies geplant und koordiniert war. Diese Woche war ich an einem Seminar mit Nir Barkat, dem Bürgermeister von Jerusalem. Barkat stellte den internationalen Konflikt um Jerusalem dar, von dem die aktuelle Aufregung ein Beispiel ist. Barkat erklärte, dass die Amerikaner falsch informiert waren. Die Ausdehnung der Bebauung ist im Einklang mit einem bereits zehn Jahre alten Plan. Dieser Plan erweitert sowohl jüdische wie arabische Quartiere in gleichmässigem Verhältnis, um den Status Quo von ca. 1/3 arabischer und 2/3 jüdischer Zivilisten aufrechtzuerhalten.

Das Quartier, um welches sich der Konflikt dreht, ist Ramat Shlomo, eine ultra-orthodoxe Nachbarschaft, die sich im Norden der Stadt zwischen drei grossen jüdischen Vierteln befindet: Ramot, French Hill und Ramat Eshkol. Neben Ramat Shlomo liegt eine grosse arabische Stadt Namens Sho’afat, die bis 1967 nicht zu Israel gehörte. Ost-Jerusalem, welches bis 1967 ebenfalls nicht Teil des israelischen Hoheitsgebiets war, befindet sich in einem anderen Teil der Stadt. Trotzdem wird Ramat Shlomo in den Nachrichten immer wieder als „Ost-Jerusalem” bezeichnet. Aber niemand in der Gegend versteht Ramat Shlomo als Teil von Ost-Jerusalem. Es gibt auch andere Quartiere in Jerusalem, die viel grösser sind als Ramat Shlomo und tiefer in früher „nicht-israelischem” Gebiet reichen (so zum Beispiel Neve Yaakov). Die Frage stellt sich, ob die amerikanische Antwort eine Reaktion auf neue Entwicklungen war oder ein beabsichtigter Schlag gegen die US-Israelischen Beziehungen. 


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